Für das Jahr 2006 stand einiges auf unserem Programm. Den Start machte unser schon zur Tradition gewordener
Winterritt nach Orsfeld. Wie es sich für einen Winterritt gehört hatten wir wunderschönen Neuschnee und dazu
strahlenden Sonnenschein. Nach einem wunderschönen Ritt durch die verschneite Eifel kamen wir gegen Nachmittag
in Orsfeld an. Hier konnten wir unsere Pferde beim Reitstall Salzburger unterstellen. Wir selbst richteten uns in
einer der zum Hof gehörenden Ferienwohnungen ein. Dort wurde dann gemeinsam gekocht und gegessen. Danach trafen
wir uns im Reiterstübchen und feierten den schönen Abend. Nach dem Frühstück sattelten wir und brachen den
Rückweg durch die winterliche Eifel an.
Lassen sich echte Reiter von schlechtem Wetter einschüchtern?
Wir jedenfalls nicht! Und so trafen wir uns am 14.4.2006 mit ca. 10 wetterfesten Reitern bei Alfred in Schleidweiler.
Es stand ein 2 Tagesritt nach Kimmlingen (nähe Kordel) auf dem Programm.
Doch bis wir losreiten konnten mussten wir erstmal den nächsten Regenschauer abwarten.
In der Wartezeit wurde im Gartenhäuschen viel gelacht.
Nach ca. 2 Stunden klarte der Himmel auf und wir starteten durch den Schleidweilerer und Rodter Wald in Richtung
Kimmlingen. Anscheinend hatte Petrus unsere Gebete erhört, denn den Rest des Tages blieben wir trocken.
Zur Mittagszeit kehrten wir im Gasthaus „Zur Hochmark“ bei Kordel ein. Hier wurde sich erstmal gestärkt.
Nach einer ausgiebigen Rast trennte sich die große Gruppe. Einige gingen wieder zurück, der Rest ging weiter nach
Kimmlingen.
Um ca. 18 Uhr kamen wir in Kimmlingen an und wurden dort herzlich begrüßt. Für unsere Pferde standen Boxen und
Wiesen bereit und für uns ein gemütliches Strohlager. Nachdem die Pferde versorgt waren ging es zum gemütlichen
Teil des Abends über. Es wurde gegrillt und viel erzählt und gelacht.
Nach einer, für manchen, kurzen Nacht wurde uns morgens ein tolles Frühstück serviert.
Nachdem alle satt und munter waren wurden die Pferde fertig gemacht, die natürlich auch schon gefrühstückt hatten.
Nach einer herzlichen Verabschiedung mit dem Versprechen wieder zu kommen trat man den Rückweg an.
Diesmal meinte es der Wettergott richtig gut mit uns, denn die Sonne schien den ganzen Tag.
Nach einem erlebnissreichen Rückritt kamen wir gegen 17 Uhr wieder in Schleidweiler an.
Der 1. Mai ist der inoffiziele Start der Reitsaison. Natürlich gehört bei uns der Mairitt zum festen Jahresplan.
Es wurde ein kleiner Rundritt über die Fidei gemacht und nachher wurde an unserem neu angemieteten Vereinshaus
am Sportplatz Schleidweiler gegrillt. Der Ritt wurde für Nichtreiter mit dem Planwagen begleitet.
Der Sommer stand ganz im Zeichen der Renovierung des Vereinshäuschen. Es gab viel zu tun, z.B. eine Küche
einbauen, streichen, die Toiletten herrichten, Wasseranschlüsse legen, einen Paddock mit Anbindemöglichkeiten
bauen und und und. Doch dank vieler Freiwilliger ging die Arbeit schnell voran.
Wer viel arbeitet darf auch mal entspannen, und das taten wir bei der Pferdesegnung in Wilsecker.
Wie jedes Jahr war es wieder sehr schön und Sonntags freuten sich alle schon auf das nächste Jahr.
Nachdem die Renovierung des Vereinshäuschens fertig war beschlossen wir für Helfer und Freunde ein Sommerfest
zu veranstalten Die Stimmung war großartig und alle hatten ihren Spass. Ob abends beim Singen am Lagerfeuer
oder Sonntags bei den Reiterspielen, es war immer tolle Stimmung. Der Erfolg dieses Festes veranlasste uns das
Sommerfest in unserem Terminkalendar fest zu platzieren.
Zu regionaler Berühmtheit gelangten wir durch einen Beitrag des Regionalsenders "Antenne West". Im Rahmen
einer Sendung über verschiedene Vereine bekamen wir Besuch von einem Fernsehteam welches einen Beitrag über
uns drehte.
Auch der Volksfreund als regionale Zeitung veröffentliche einen Artikel über uns. Über soviel Medienpräsenz
sind wir natürlich sehr stolz.
Den Jahresabschluss bildete eine Nikolausfahrt auf die Hochmark. Hierbei kam erstmals der vereinseigene
Planwagen zum Einsatz. Mit 2 Planwagen und Traktor ging es los in Richtung Hochmark. Dort wurde in geselliger
Runde gegessen und getrunken. Gegen Mittag kam noch der Nikolaus vorbei der manchen eine Schelte erteilte
jedoch auch nicht mit Lob geizte. Für die Kleinen hatte er auch Tüten gefüllt mit lauter Naschereien dabei.
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