Das Jahr 2005 startete mit einem Winterritt zum Reitstall Salzburger nach Orsfeld.
Durch die verschneite Winterlandschaft ritten wir über Spangdahlem und Dudeldorf nach Orsfeld.
Den Gepäcktransport übernahm ein Planwagen auf dem auch einige Nichtreiter mit fuhren.
In den Pausen wurden die Reiter mit warmen Tee und Glühwein versorgt.
Abends wurde in der Ferienwohnung zusammen gekocht und gegessen. Unsere Pferde standen gut versorgt
im Stall und irgendwann fiel auch der letzte ins Bett. Nach einem ausgiebigen Frühstück sattelten wir
unsere Pferde und traten den Heimweg durch eine traumhafte Winterlandschaft an.
Als Freizeitreiter liegt uns der Naturschutz sehr am Herzen und so entschieden wir uns an der Aktion
"Saubere Landschaft" teilzunehmen. Diese wird jedes Jahr im Frühjahr von der Ortsgemeinde Orenhofen
organisiert und durchgeführt. Neben Feuerwehr und Jugendgruppen traten auch wir zum Drecksammeln an.
Auch unsere Vierbeiner leisteten ihren Anteil an der Umweltaktion. Bewaffnet mit Säcken, Gummistiefeln
und Handschuhen rückten wir dem Unrat auf den Leib. Unser Einsatz kam sehr gut an und mittlerweile ist
die Aktion "Saubere Landschaft" ein fester Termin in unserem Kalendar.
Unser Osterritt führte uns nach Hof Mulbach, einer kleinen Siedlung nähe Binsfeld. Bei recht milden
Temperaturen starteten wir von Orenhofen aus durch den Meulenwald nach Binsfeld. In Mulbach
wurden wir und unsere Pferde freundlich empfangen. Nach einem ausgiebigen Abendessen mit
Schwenkbraten und Salaten richteten wir unser Schlafquartier in der Scheune ein. Morgens bekamen
wir von unseren Gastgebern ein ausgiebiges Frühstück serviert und nach einem herzlichen Abschied
traten wir den Rückweg an. Einige Reiter von Mulbach begleiteten uns noch bis zur Beilinger Grillhütte.
"Erste Hilfe für Pferd+Reiter", so lautete das Thema eines Tagesseminares auf Rothaus.
Mit freundlicher Unterstützung des Roten Kreuz Bitburg und Frau Dr. vet. Müller aus Speicher
lernten ca. 15 Interessierte die Grundbegriffe der ersten Hilfe. Zuerst wurde das richtige
Verhalten im Notfall geübt, so zum Beispiel stabile Seitenlage oder Mund-zu-Nase-Beatmung.
Nachdem jeder die Grundsätze verinnerlicht hatte ging es nach draussen. Dort erklärte Dr. Müller
wichtige Anzeichen von Krankheiten am lebenden Objekt. Auch Verbände anlegen und verschiedene
Kontrollgriffe wurden geübt. Am Ende des Tages waren alle um einiges schlauer.
Das 3. Juni-Wochenende ist untrennbar mit der Pferdesegnung in Wilsecker verbunden. Auch in
diesem Jahr starteten wir mit einer großen Gruppe in Richtung Wilsecker. Wie jedes Jahr wurden
wir freundlich empfangen. Nach einem schönen Abend sattelten wir morgens unsere Pferde zur Segnung.
In diesem Jahr wurden mehr als 200 Pferde aller Rassen und Größen gesegnet. Wir ließen den Tag noch
etwas bei Kaffee und Kuchen ausklingen bevor wir den Heimweg antraten.
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